Abenteuer Kletterwald Diez

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Die dritten Klassen machten sich voller Vorfreude auf einen 10-minütigen Fußweg zum Kletterwald in den Diezer Hain. Entgegen aller Wettervorhersagen blieben wir den ganzen Morgen von Regen verschont. Wir starteten unser Abenteuer am alten Sportplatz, wo wir gemeinsam, unter Anleitung des Kletterparkteams, unsere Gurtausrüstungen anlegten und festschnallten. War gar nicht so kompliziert wie es aussah.

Nun ging es gerüstet, kurz über die Straße zum eigentlichen Kletterpark. „Endlich, jetzt geht’s los.“, dachten so einige, aber nein, weitere langweilige Einweisungen folgten. „Menno, das ist ja wie in der Schule, wann geht’s denn endlich los?“, konnte man aus unseren ungeduldigen Gesichtern lesen. Nach einer gefühlten Ewigkeit durften wir uns anstellen und dem Mann vom Kletterpark beweisen, dass wir gut aufgepasst und alles kapiert haben mit diesen ganzen Karabinerhaken, Schnallen, Seilen, Gurten und Regeln. Gar nicht so einfach, sich das alles zu merken, ABER gemeinsam im TEAM funktionierte das prima. Irgendeiner wusste immer irgendetwas und so unterstützten wir uns gegenseitig. „Mein Ding hier geht nicht auf!“, „Du musst den anderen Haken erst am Seil festmachen, dann geht’s.“ „Halt, noch nicht, du musst erst noch dieses Seilwindending dranhängen!“, „Achsooo, ok“, „Ich komm da nicht dran“, „Moment ich helfe dir“.

Teamarbeit, Kommunikation, Fitness, Beweglichkeit, Gleichgewichtssinn, Konzentration, Geduld, Mut und Abenteuerlust waren gefordert. All das brachten wir alle mit, vom Einen mehr und vom Anderen weniger, aber genug für ein gemeinsames wunderschönes Erlebnis. Einige von uns waren ja schonmal hier und kannten sich bereits aus, andere starteten noch etwas unsicher und vorsichtig und probierten sich aus. Jeder durfte so hoch klettern wie er schaffte, so mancher von uns lernte seine eigenen Fähigkeiten und Grenzen ein stückweit neu kennen.

Lehrer? Die brauchten wir nicht. Wir waren unsere eigenen Lehrer. Im Gegenteil, denen haben WIR es gezeigt.
Streit? Den brauchten wir auch nicht, dafür war der Spaß zu groß.
Verletzte? Ging nicht, war ja alles gesichert.
Angst? Jeder traute sich so viel zu, wie er wollte.
Erfolgserlebnisse? Ganz viele.
Spaß? Jaaaaa.